"Wieder ein Autor, der auf der Dan Brown-Welle schwimmt", dachte ich als ich in der Buchhandlung "Der Judasfluch" von Scott McBain erblickte. Ich griff dennoch zu, denn von seinem Buch "Die Geheimloge" war ich ziemlich begeistert.
Und tatsächlich geht es wieder einmal um die Christenheit als solche und der Gefahr des Untergangs, der sie ausgesetzt ist. Diesmal sind es jedoch keine realen Mächte, die irgendwie im Untergrund agieren, sondern es ist sehr viel mystischer angelegt. Böse Geister, die bereits zur Zeit der Kreuzigung von Petrus aktiv waren, dringen darauf die Kirche zu zerstören. Und sie haben mit den Münzen, die Judas für seinen Verrat erhielt, auch ein sehr machtvolles Mittel zur Verfügung. In den letzten 2000 Jahren wurden bereits mehrere Versuche unternommen, die jedoch jedesmal gescheitert sind. Nun versuchen die "bösen Geister", sich eines Gerichtspsychiaters zu bemächtigen und ihn zur "dunklen Seite der Macht" zu verführen. Was ihnen auch gelingt. Nur aufgrund des Glaubens und der Liebe "der Guten" kann der Putsch dennoch auch dieses mal nicht gelingen.
Genauso langweilig und kitschig wie das nun klingt, war das Buch auch. Was sich zunächst noch recht spannend begann, wurde zunehmend zäher. Durch das letzte Dritte der insgesamt 516 Seiten musste ich mich ziemlich quälen. Da natürlich klar war, dass die Guten gewinnen werden, fehlte mir jegliches Interesse, wie sie es dieses mal denn nun schaffen werden. Eine besondere Spannung wurde hat der Autor bei mir nicht erzeugen können.
Kurzum ein ziemlich schwaches Werk.
Note: 3 -
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